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Çiğdem Tunçelli Sinangil

Çiğdem Tunçelli Sinangil

Violine

Die Geigerin Çiğdem Tunçelli Sinangil wurde 1999 in Lausanne geboren. Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie im Alter von fünf Jahren bei Tina Strinning. Früh wurde sie bei nationalen Wettbewerben ausgezeichnet, darunter mehrfach beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb.
Ihre musikalische Ausbildung führte sie von der Haute École de Musique de Lausanne bei Prof. Gyula Stuller über die Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin zu Prof. Raphael Oleg an die Musik-Akademie Basel, wo sie ihren Masterabschluss cum laude erwarb. Derzeit setzt sie dort ihre pädagogische Ausbildung bei Prof. Rainer Schmidt fort. Künstlerische Impulse erhielt sie zudem von Persönlichkeiten wie Leonidas Kavakos, Donald Weilerstein, Shmuel Ashkenasi und Gábor Takács-Nagy sowie von Mitgliedern des Ysaÿe- und des Doric-Quartetts.

Als leidenschaftliche Orchester- und Kammermusikerin war sie Akademistin der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen und ist Mitglied des Elaia Quartett. Konzertengagements führten sie zu renommierten Festivals und Projekten unter Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Daniel Harding und Valery Gergiev. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Einladungen zum Yellow Barn Festival sowie zum Festival Pau Casals in Katalonien, wo sie 2025 unter der Leitung von Jonathan Brown, Gründungsmitglied des Casals Quartetts, musizierte.

Ein besonderer Schwerpunkt ihres künstlerischen Wirkens liegt im sozialen und pädagogischen Bereich. Als regelmäßige Mitwirkende bei Musethica setzt sie sich dafür ein, Musik Menschen in unterschiedlichsten Lebenssituationen zugänglich zu machen.