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Das Elaia Quartett, gegründet im Jahr 2020, ist ein junges Streichquartett bestehend aus Barbara Köbele und Çiğdem Tunçelli Sinangil (Violinen), Francesca Rivinius (Viola) und Karolin Spegg (Violoncello).

Sein Debüt gab das Streichquartett in Italien, wo es im Herbst 2021 beim Ascoli Piceno Festival auftrat. Im Anschluss wurde es dort als Artist in Residence für das Folgejahr eingeladen und gastierte außerdem mehrmals beim PODIUM Esslingen, wo es an diversen Konzerten, Educationformaten und einer Hörspielproduktion beteiligt war. Auch beim Festival Ischgl Classics war das Quartett im Herbst 2023 und 2024 Artist in Residence und trat in drei Konzerten beim Schleswig-Holstein Musik Festival 2024 auf.
2024 wurden Konzertmitschnitte von NDR und SWR ausgestrahlt.

Im Finale des Deutschen Musikwettbewerb 2022 erspielte sich das Elaia Quartett ein Stipendium mit Aufnahme in die Konzertförderung des Deutschen Musikrats für die Saison 2023/24. Im selben Jahr wurde es zudem mit dem zweiten Preis beim Wettbewerb Zukunftsklang Award ausgezeichnet. Seit 2023 ist das Quartett Mitglied im italienischen Fördernetzwerk Le Dimore del Quartetto. Es ist Stipendiaten-Ensemble der Jeunesses Musicales Deutschland und der Villa Musica Rheinland-Pfalz. In den Spielzeiten 2024/2025 und 2025/2026 ist das Elaia Quartett Mitglied von Musethica sowie Teil der European Chamber Music Academy (ECMA). 2025 erhielt es den Publikumspreis beim Irene Steels-Wilsing Wettbewerb des Heidelberger Frühling.

Außerhalb der Streichquartettformation arbeitet das Elaia Quartett regelmäßig mit renommierten Musiker:innen wie Karl Leister, ehemaliger Solo-Klarinettist der Berliner Philharmoniker, dem Jazzpianisten Uri Caine, dem Barockspezialisten Christophe Coin und dem Pianisten Martin Klett zusammen. Im Mai 2023 hatte das Quartett die Gelegenheit, eng mit dem Kronos Quartet zusammenzuarbeiten. 2025 wird es gemeinsam mit dem Goldmund Quartett und dem Mandelring Quartett auftreten.

Das Quartett studierte an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Wolfgang Redik und setzt derzeit sein Studium beim Quatuor Ébène an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Weitere wichtige Impulse erhielt es von Mentor:innen wie Eberhard Feltz, Heime Müller, Eckart Runge, Oliver Wille, Gregor Sigl, Jean-Guihen Queyras, dem Cuarteto Quiroga, dem Kronos Quartet und dem Cuarteto Casals.

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